d niemand wagte es ihm etwas zu sagen. Die alte Dame musste auf einem ganz gewöhnlichen Stuhl abseits Platz nehmen.
 
1.Sie werden sehen, wie gut er sich dann benimmt. - Zobaczy pan, jak dobrze będzie się wtedy zachowywał.
2.der die Geige spielte - który grał na skrzypcach
3.für die der Sessel bestimmt war - dla której był przeznaczony fotel
4.im Gegenteil - wprost przeciwnie
 
Es begann der zweite Teil des Konzertes. Zuerst spielten die Stadtmusikanten ein heiteres Musikstück. Dann näherte sich der Bürgermeister mit seiner Tochter dem jungen Mann und gab ihm ein Notenblatt in die Hand. Das Duett sollte beginnen. Der Neffe lachte, zeigte die Zähne, sprang von seinem Sessel und begab sich auf die Bühne. Der Bürgermeister und seine Tochter folgten ihm (1). Die ganze Gesellschaft war voller Erwartung. Der Organist schlug den Takt (2) und gab dem jungen Mann ein Zeichen, dass er beginnen sollte. Der Neffe schaute durch die große Brille in die Noten und stieß ein paar Töne aus (3). Der Organist aber schrie:
"Zwei Töne tiefer, C müssen Sie singen, C!"
Statt aber C zu singen (4), zog der Neffe einen Schuh aus und warf ihn dem Organisten an den Kopf! Als das der Bürgermeister sah, dachte er: "Ha! Jetzt kommt er wieder auf sonderbare Gedanken", sprang hinzu und lockerte ihm die Halsbinde. Dadurch wurde es noch schlimmer (5) .
 
1.(sie) folgten ihm - poszli za nim
2.der Organist schlug den Takt - organista wybijał takt
3.(er) stieß ein paar Töne aus - wydusił z siebie kilka dźwięków
4.statt aber C zu singen - zamiast jednak zaśpiewać C
5.Dadurch wurde es noch schlimmer. Przez to sprawa jeszcze się pogorszyła.
 
Der Neffe sprach nicht mehr Deutsch, sondern eine ganz sonderbare Sprache, die niemand verstand Dabei machte er große Sprünge. Der Bürgermeister war verzweifelt. Er wusste nicht, was er machen sollte. Schließlich beschloss er dem jungen Mann die Halsbinde abzunehmen. Als er das getan hatte, blieb er vor Schrecken wie erstarrt stehen (1). Statt menschlicher Haut und Farbe hatte der junge Mensch ein dunkelbraunes Fell. Der Neffe machte noch höhere Sprünge. Plötzlich zog er seine Haare ab, und, o Wunder! (2) Diese schönen Haare waren eine Perücke. Diese Perücke warf er dem Bürgermeister ins Gesicht. Jetzt sahen alle, dass der junge Mann auch auf dem Kopf ein braunes Fell hatte.
Er sprang über Tische und Bänke, warf Notenpulte und Instrumente um. "Fangt ihn, fangt ihn!", rief der Bürgermeister, "er hat den Verstand verloren (3), fangt ihn!" Das war aber nicht so leicht. Denn er hatte die Handschuhe abgezogen und zeigte lange Nägel. Er kratzte die Leute ins Gesicht. Endlich gelang es ihn zu fangen. Er lachte und schrie mit heiserer Stimme. Die Leute versammelten sich um ihn und betrachteten den jungen Menschen, der jetzt gar nicht mehr wie ein Mensch aussah. Unter den Leuten befand sich auch ein gelehrter Herr, der ein großes Kabinett mit verschiedenen ausgestopften Tieren besaß. Er betrachtete ihn genau und rief dann verwundert: "Meine Damen und Herren, das ist ja ein Affe, der Homo Troglodytes Linnäi. Ich gebe Ihnen sechs Taler, wenn Sie ihn mir verkaufen." Wer beschreibt das Erstaunen der Anwesenden, als sie dies hörten!
 
1.er blieb vor Schrecken wie erstarrt stehen -  zamarł ze strachu
2.o Wunder - o dziwo
3.er hat den Verstand verloren - postradał zmysły
 
"Was, ein Affe, ein Orang-Utan in unserer Gesellschaft? Der junge Herr ist ein ganz gewöhnlicher Affe!" riefen sie und sahen sich verwundert an. Man wollte nicht glauben, man traute seinen Augen nicht (1). Die Männer untersuchten das Tier genauer, aber es war und blieb ein ganz natürlicher Affe.
"Aber wie ist das möglich!" rief die Frau des Bürgermeisters. "Hat er mir nicht oft seine Gedichte vorgelesen? Hat er nicht wie andere Menschen bei mir am Tisch gegessen?"
"Was?" rief die Frau des Arztes. "Wie? Hat er nicht oft bei uns Kaffee getrunken und mit meinem Mann diskutiert und geraucht?" "Wie! Wie ist das möglich!" riefen die Männer. "Hat er nicht mit uns gekegelt und über Politik gesprochen wie einer von uns?" Alle klagten: "Hat er nicht sogar auf unseren Bällen an der Spitze getanzt? Ein Affe! Ein Affe! Es ist ein Wunder, es ist eine Zauberei!"
"Ja es ist eine Zauberei und ein Betrug", sagte der Bürgermeister. "Diesen Betrug müssen wir bestrafen." Die anderen waren derselben Meinung (2) und begaben sich mit dem Bürgermeister zu dem Fremden. Sechs Soldaten trugen den Affen, denn man wollte den Fremden gleich verhören. Viele Leute begleiteten diese Gruppe. Alle wollten sehen, wie die ganze Sache endet. Man klopfte an die Tür, aber niemand öffnete. Da ließ der Bürgermeister die Tür gewaltsam öffnen (3) und begab sich in das Zimmer des Fremden.
 
1.man traute seinen Augen nicht  -  nie dowierzano własnym oczom
2.Die anderen waren derselben Meinung. - Inni byli tego samego zdania.
3.Da ließ der Bürgermeister die Tür gewaltsam öffnen. - Wtedy burnistrz kazał siłą otworzyć drzwi.
 
Aber dort war nichts zu sehen als verschiedene alte Sachen. Der fremde Mann war 