de und spielte die Rolle der Dame. Der Neffe bat ihn zum Tanz und begann dann mit ihm zu tanzen. Er war aber ein unermüdlicher Tänzer. Er ließ den Meister nicht zur Ruhe kommen (3). Der Meister musste tanzen, bis er völlig erschöpft war, oder bis der Stadtmusikant nicht mehr spielen konnte. Der Tanzmeister wollte auf diese Stunden verzichten, aber der Taler, den er jedes Mal bekam, und der gute Wein des alten Herrn machten, dass er immer wiederkam.
 
1.die mit Tanzen nichts zu tun hatten - które z tańcem nie miały nic wspólnego
2.auf allen Vieren - na czworakach
3.Er ließ den Meister nicht zur Ruhe kommen. - Nie pozwalał mistrzowi odetchnąć.
 
Die Leute in Grünwiesel sahen die Sache aber ganz anders als der Franzose. Sie waren der Meinung, dass der junge Herr gesellschaftliches Talent hat. Die Mädchen im Städtchen freuten sich darauf, dass sie für den nächsten Winter einen so guten Tänzer bekommen.
Eines Morgens ereignete sich etwas Neues. Vor dem Haus, in dem der alte Herr mit seinem Neffen wohnte, hielt ein prächtiger Wagen mit zwei schönen Pferden. Aus dem Haus traten zwei vornehm gekleidete Herren. Beide Herren stiegen in den Wagen und fuhren zum Haus des Bürgermeisters. Bald wusste das ganze Städtchen, dass der fremde Herr seinen Neffen in die Gesellschaft von Grünwiesel einführt. Der alte Herr ist zwar etwas komisch, aber der Neffe soll ein ganz charmanter Mensch sein (1). Die Frauen begannen die Besuchszimmer aufzuräumen. Die Eltern ermahnten ihre Töchter und Söhne sich manierlich zu benehmen, wenn die beiden Herren sie besuchen. Die Kinder sollten sich gerade halten und sich besser als gewöhnlich ausdrücken. Man konnte den Besuch kaum erwarten.
Der alte Herr besuchte mit seinem Neffen der Reihe nach (2) die Familien. Alle lobten die Manieren der Herren. Man bedauerte, dass man sie nicht schon eher kennen gelernt hatte. Der alte Herr zeigte sich als ein sehr vernünftiger Mann. Man konnte sich mit ihm ganz gut über das Wetter, die Stadt und die Politik unterhalten. Aber der Neffe!
 
1.der Neffe soll ... sein - bratanek jest podobno ...
2.der Reihe nach - po kolei
3.er zeigte sich als ein sehr vernünftiger Mann - okazał się bardzo rozsądnym człowiekiem
 
Er bezauberte alle, er gewann alle Herzen für sich (1). Sein Gesicht war zwar nicht besonders schön, er machte manchmal sonderbare Grimassen, schloss die Augen und zeigte die Zähne, aber dennoch war er sehr interessant. Die Kleider hingen ihm zwar etwas sonderbar am Körper, aber das passte zu ihm. Er bewegte sich schnell im Zimmer, warf sich hier in ein Sofa, dort in einen Sessel und streckte die Beine aus, aber bei dem Neffen war das alles genial. "Er ist ein Engländer", sagte man, "so sind sie alle. Ein Engländer kann sich in einen Sessel setzen und einschlafen, auch wenn zehn Damen keinen Platz haben und stehen müssen. Einem Engländer kann man so etwas nicht übelnehmen." Übrigens war der junge Mann sehr gehorsam. Wenn er zum Beispiel die Füße auf den Sessel ziehen wollte, genügte ein Blick des alten Herrn, dass er sich wieder gerade setzte. In jedem Haus sagte der Onkel: "Mein Neffe ist noch etwas roh, aber ich bin überzeugt, dass er sich in Ihrer Gesellschaft bessert."
Ganz Grünwiesel sprach an diesen Tagen nur von diesem Ereignis. Der alte Herr war damit aber noch nicht zufrieden. Man konnte ihn jetzt nicht wiedererkennen. Nachmittags kam er mit dem Neffen ins Wirtshaus, wo die vornehmen Herren von Grünwiesel Bier tranken und kegelten. Der Neffe war ein sehr guter Spieler, denn er warf niemals unter fünf oder sechs. Manchmal hatte er ziemlich sonderbare Einfälle, lief mit der Kugel hin und her, sprang auf einem Bein. Wenn ein Wagen vorbeifuhr, sprang er hinauf, machte Grimassen, fuhr ein Stückchen mit und kam dann wieder zur Gesellschaft zurück.
 
1.er gewann alle Herzen für sich - zjednał sobie serca wszystkich
 
Der alte Herr bat dann den Bürgermeister und die anderen Herren um Entschuldigung. Sie aber lachten und sagten, dass die Jugend sich doch austoben muss. Sie behaupteten, dass sie es in ihrer Jugend auch so gemacht hatten. Sie hatten den jungen Herrn sehr gern (2). Es kam aber auch vor (3), dass sie sich über ihn ärgerten. Sie wagten aber nicht etwas zu sagen, weil der junge Engländer allgemein als ein Muster für Bildung und Verstand galt (4). Der alte Herr nahm nämlich seinen Neffen auch abends in den Bierkeller mit. Der Neffe war noch ein ganz junger Mensch; trotzdem benahm er sich wie ein erwachsener Mann. Er setzte sich hinter sein Glas Bier, setzte sich eine große Brille auf, zog eine Pfeife aus der Tasche, zündete sie an und rauchte am meisten von allen (5). Die Herren unterhielten sich über die Nachrichten in den Zeitungen, über Krieg und Frieden. Der Bürgermeister sagte seine Meinung dazu, der Arzt auch, und die anderen Herren bewunderten ihre politischen Kenntnisse. Da konnte es passieren, dass der Neffe plötzlich ganz anderer Meinung war. Er schlug dann mit der Hand, von der er niemals die Handschuhe zog, auf den Tisch und gab d